etwas in seinen Besitz bringen

etwas in seinen Besitz bringen
Sich in den Besitz von etwas setzen; etwas in seinen Besitz bringen
 
Die Redewendungen tragen die Bedeutung, sich etwas als Eigentum zu nehmen und es sich zu eigen zu machen: Er hatte sie nur geheiratet, um sich in den Besitz ihres Vermögens zu setzen. Sie hatte den Schmuck ihrer Schwiegermutter unrechtmäßig in ihren Besitz gebracht. Die Aufständischen versuchten, den Flughafen in ihren Besitz zu bringen. — So heißt es etwa in Hans Habes Roman »Im Namen des Teufels«: »Gelang es mir, mich in Besitz der Feehahnschen Archive zu setzen, dann wollte ich (...) den Inhalt des entdeckten Materials aufteilen« (S. 245).
 
 
Habe, Hans: Im Namen des Teufels. München: Lichtenberg Verlag, 1963. - EA 1956.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Besitz — Hab und Gut; Vermögen; Eigentum; Besitzstand; Siebensachen (umgangssprachlich); Habseligkeiten * * * Be|sitz [bə zɪts̮], der; es: 1. etwas, was jmdm. gehört; Eigentum: das Haus ist sein e …   Universal-Lexikon

  • Besitz — Be·sịtz der; es; nur Sg; 1 das, was jemand besitzt (1) ≈ ↑Eigentum (1) <privater, staatlicher Besitz; seinen Besitz vergrößern>: Die Ware geht mit der Bezahlung in Ihren Besitz über; Er verlor seinen ganzen Besitz || K : Besitzanspruch ||… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • bringen — einbringen; einfahren; erwirtschaften; herbringen; mitbringen; (sich) rentieren; Nutzen abwerfen; können; schaffen * * * brin|gen [ brɪŋən], brachte, gebracht: 1. <tr.; …   Universal-Lexikon

  • Sich in den Besitz von etwas setzen — Sich in den Besitz von etwas setzen; etwas in seinen Besitz bringen   Die Redewendungen tragen die Bedeutung, sich etwas als Eigentum zu nehmen und es sich zu eigen zu machen: Er hatte sie nur geheiratet, um sich in den Besitz ihres Vermögens zu… …   Universal-Lexikon

  • Die Hand \(auch: die Hände\) nach jemandem \(oder: etwas\) ausstrecken —   Wer die Hand nach einer Person oder Sache ausstreckt, will sie in seine Gewalt oder in seinen Besitz bringen: Er streckte seine Hände nach dem Parteivorsitz aus. Der Diktator streckte seine Hände nach den Gebieten im Süden aus …   Universal-Lexikon

  • Jemanden \(oder: etwas\) an Land ziehen —   Die Wendung bezog sich ursprünglich wahrscheinlich auf das Bergen und In Besitz Nehmen von Gütern und Schiffsteilen, die nach einem Schiffsunglück an Land gespült wurden. Vielleicht hat auch die Vorstellung mitgewirkt, dass ein gefangener Fisch …   Universal-Lexikon

  • habhaft — hab|haft [ ha:phaft] (geh.): in den Wendungen jmds. habhaft werden: jmdn., den man gesucht hat, finden [und festnehmen], in seine Gewalt bekommen: die Polizei wurde des Täters habhaft. Syn.: jmdn. beim Wickel kriegen (ugs.), jmdn. ergreifen, jmdn …   Universal-Lexikon

  • verschaffen — beliefern; besorgen; versorgen * * * ver|schaf|fen [fɛɐ̯ ʃafn̩] <tr.; hat: dafür sorgen, dass jmdm. etwas zuteil wird, jmd. etwas bekommt (was nicht ohne Weiteres erreichbar ist): er hat uns geheime Informationen verschafft; sie verschaffte… …   Universal-Lexikon

  • Seine \(auch: die\) Hand auf jemanden \(oder: etwas\) legen —   Die gehobene Wendung bedeutet »jemanden in seine Gewalt, unter seinen Einfluss zu bringen; von etwas Besitz ergreifen«: Der Staat legte seine Hand auf das Eigentum der Emigranten. In Lion Feuchtwangers historischem Roman »Die häßliche Herzogin« …   Universal-Lexikon

  • nehmen — annehmen; entgegennehmen * * * neh|men [ ne:mən], nimmt, nahm, genommen <tr.; hat: 1. a) mit der Hand greifen, erfassen und festhalten: er nahm seinen Mantel und ging; er nimmt sie am Arm, um sie hinauszuführen. b) [ergreifen und] an sich, in… …   Universal-Lexikon

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